Die Kunst entsteht im Kopf – das Modell davon im Atelier.
[K.-H. Schneider]
[K.-H. Schneider]
Einen entscheidenden Impuls zu meiner Malerei bekam ich durch den Besuch verschiedener Gemäldeausstellungen und durch das Lesen zahlreicher Fachliteratur. Emotional ergriffen von dem umfassenden Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten in der Malerei, habe ich im Jahr 2005 angefangen, das Erlernte mit immer neuen Ideen kreativ umzusetzen. Als Autodidakt malte ich stets aus dem Bauch heraus – spontan und emotional.
Mein damaliges Atelier diente mir als Ort der Ruhe, wo sich der schöpferische Geist entleeren und ich meine Kreativität in vollen Zügen ausleben konnte. Es fühlte sich immer wunderbar an, vor einer leeren Leinwand zu stehen, um anschließend daraus ein neues, individuelles Kunstwerk zu schaffen.
In meinem früheren Atelier entstanden farbenfrohe Bildkompositionen in Aquarell, Acryl und Öl -als Gedankenaufheller und Energiequelle.
Eine andere Gestaltungsform, die ich anwandte, war die Clave Technik. Diese Art der Malerei ist ein Aufreiben von Farbpigmenten in vielen Schichten. Dadurch wurde eine enorme Tiefe erreicht und es entstehen außergewöhnliche Schattierungen.
Originelle und extravagante Kunstwerke waren Collagen mit Naturmaterialien, wie z.B. Bruchholz und Rinde. Auf meinen Spaziergängen durch die Sauerländer Natur wurde ich immer wieder auf´s Neue inspiriert. Holz, Stein und Stahl als Collagematerial sind einzigartig und sehr dekorativ.
Einen edlen und ästhetischen Charakter erhielten Oberflächen durch den Rost- und Patina-Effekt.
Weiterhin entstanden Kunstwerke auf Stahl, Holz, Glas oder Plexiglas. Hierbei bot sich eine moderne Vielfalt der Wandgestaltung. Malen auf diesen Materialien bedarf einer besonderen Technik. Sämtliche Untergründe wurden entsprechend vorbehandelt, damit die Haltbarkeit des Farbauftrages gewährleistet blieb.